Koordinierung

Die Koordinierungsstelle ist mit einer Volljuristin besetzt.

Ziel der Koordinierungstätigkeit ist die Verbesserung der Situation und die Stärkung der Rechte der Betroffenen, durch Bekanntmachung nationaler und internationaler Regelungen/Standards im Umgang mit Menschenhandelsopfern. Die Koordinierungsstelle fördert durch ihre Öffentlichkeit-, Netzwerk- und Gremienarbeit die Implementierung menschenrechtlicher Standards im Umgang mit den Betroffenen und setzt damit nationale und internationale Vorgaben zum Opferschutz um.

Die Vernetzungsarbeit aller beteiligten AkteurInnen im Bereich Menschenhandel ist ein wesentlicher Arbeitsschwerpunkt der Koordinierungsstelle, da nur durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten die Betroffene effektiv geschützt und bedarfsgerecht unterstützt werden kann.

Die Kerntätigkeit besteht aus folgenden Aufgaben:

Multiplikatorenfortbildung

  • niedersachsenweite Schulungen, Informations- und Fortbildungsveranstaltungen für Institutionen und Behörden, die mit dem Thema Menschenhandel befasst sind
  • regionale und überregionale Vortragstätigkeit zur Problematik des Menschenhandels bei Veranstaltungen, Konferenzen, etc.

Vernetzung

  • Initiierung und Durchführung sog. „Runder Tische“ für Institutionen und Behörden zur Verbesserung der interdisziplinären Zusammenarbeit im Bereich des Opferschutzes
  • Aufbau landesweiter Netzwerke und Kooperationen von Unterbringungs- und Beratungsmöglichkeiten für Betroffene
  • Kooperation und Vernetzung mit bundes- und landesweiten Projekten, die sich mit der Thematik des Menschenhandels befassen
  • Aufbau von Kooperationen und Vernetzung mit Beratungs- und Unterstützungsprojekten in den Herkunftsländern

Gremienarbeit

  • Mitglied des Interministeriellen Arbeitskreises „Maßnahmen zur Bekämpfung des Menschenhandels“ des Landes Niedersachsen
  • Mitglied der AG „Milieu, Prostitution und Menschenhandel“ des Kommunalen Präventionsrates Hannover (KPR)
  • Mitglied im Beirat des Opferhilfebüros Hannover, Anlauf- und Beratungsstelle für Opfer von Straftaten und deren Angehörige, Stiftung Opferhilfe Niedersachsen

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

  • Überregionale Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Aufklärung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit)
  • Als Veranstalterin und Veranstalter von Schulun<span class="t3-form-field-container">gen, Fortbildungen, Tagungen zu diesem Themenkomplex können Sie sich gerne an die Koordinierungsstelle unter Kontakt wenden.
  • Wir stehen Ihnen selbstverständlich als Referentinnen zur Verfügung.
  • Presseanfragen richten Sie bitte ebenfalls an die Koordinierungsstelle.