30.11.2011 Ausschuss des Bundestages für Menschenrechte und humanitäre Hilfe: öffentliche Anhörung zum Thema Menschenhandel

Die Koordinatorin von KOBRA war als Sachverständige zu der Anhörung eingeladen, um die vielschichtige Problematik Menschenhandel aus Sicht einer Beratungsstelle darzustellen.

Als weitere Sachverständige geladen waren:

Naile Tanis, Geschäftsführerin des Bundesweiten Koordinierungskreises gegen Frauenhandel und Gewalt an Frauen im Migrationsprozess (KOK e.V.),

Dr. Petra Follmar-Otto, Deutsches Institut für Menschenrechte,

Jyothi Kanics von UNICEF,

Dr. Helga Konrad, österreichische Bundesministerin a.D. und ehem. Sonderbeauftragte der OSZE für die Bekämpfung des Menschenhandels

Dr. Robert Oberloher von der Polizeihochschule Hamburg.

 

Die KOBRA - Koordinatorin betonte vor dem Ausschuss die Notwendigkeit der Erweiterung des § 53 StPO - (Zeugnisverweigerungsrecht) um den Kreis der Mitarbeiterinnen von Fachberatungsstellen für Betroffene von Menschenhandel.

Für Mitarbeiterinnen der Fachberatungsstellen für Betroffene von Menschenhandel ist ein vom Erstkontakt an garantiertes Zeugnisverweigerungsrecht erforderlich.